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Java-basiertes DICOM Bildmanagement Dr. Sergej Hludov, Institut für Telematik In fast jedem Krankenhaus gibt es eine Radiologieabteilung ? und jeder dritte Arzt verwendet während der Behandlung eines Patienten radiologische Informationen. Die Diagnoseerstelltung basiert auf einer möglichst vollständigen Beschreibung des Patientenzustandes. In vielen Fällen wird dazu auf eine "radiologische Krankenakte" zurückgegriffen. Die darin enthaltenen Informationen sind sowohl heute als auch noch in 10 Jahren von großer Bedeutung. Eine effektive "radiologische Krankenakte" muß deshalb Mechanismen zur Verwaltung, Archivierung und Kommunikation von radiologischen Daten beinhalten. Eine computerbasierte Realisierung wird im allgemeinen als Picture Archiving and Communicatinon System (PACS) bezeichnet. Dabei erweist sich die durchgängige Berücksichtigung des DICOM-Dokumentenformats und ?Kommunikationsstandards zunehmend als maßgeblich. Im folgenden wird ein technisches Konzept für ein DICOM-basiertes PACS vorgestellt und diskutiert, das auf der Anwendung der innovativen hersteller- und plattformunabhängigen Internet-Technologie beruht. Die radiologischen Daten werden im DICOM-Format über Schnittstellen zu den einzelnen radiologischen Unternsuchungsgeräten in das krankenhausinterne Intranet eingespeist und dort in einer DICOM-Datenbank abgelegt. Mittelfristig (z.B 3 Wochen) werden die Daten dort vorgehalten und sind den Ärzten an ihren Untersuchungs- und Arbeitsplätzen unmittelbar zugänglich. Über einen sehr leistungsfähigen DICOM-Viewer, also einer Bildbetrachtungs- und ?auswertungssoftware auf plattformunabhängiger Java-Basis kann der Arzt an seinem Arbeitsplatzrechner über das Krankenhaus-Intranet oder - entsprechend geschützt - auch von außerhalb über das Intranet auf die DICOM-Datenbank zugreifen und sämtliche dort vorgehaltenen Bilddaten analysieren und auswerten. Eine Archivierungskomponente sorgt schließlich für die dauerhafte Speicherung der Daten. Zurück zur Übersichtsseite
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